close
Olli_1_08

Yoga ist weder Religion noch reine Entspannung. Yoga ist LIFESTYLE!

Yoga ist für alle…

 

…und vor allem auch für Männer!

Aber welche Art von Yoga passt zu dir?

Hier ein Querschnitt durch das wohl älteste, interessanteste ganzheitliche Training- und Lebenskonzept jemals.

 


Zuerst einmal: Probiere Yoga aus, mach es einfach, tue es. Dann kannst du immer noch deine Meinung beibehalten. Nur Menschen, die es nicht probiert haben, halten es für das unnötige oder falsche „Wasauchimmer“.

Yoga ist übrigens ungeschlechtlich!

Diese Information ist von vorneherein wichtig in unserem Land. Manchmal habe ich das Gefühl, dass gerade in Deutschland die Männer sich ihrer Männlichkeit beraubt fühlen, wenn sie Yoga praktizieren sollen.

Was ein Quatsch.

Gerade Männer, ich wiederhole, gerade Männer brauchen Yoga! 

von Oliver Chilian

Aber was soll man probieren? So viele Angebote, so viele Kurse. Wie und mit welchem Kurs fange ich an? Ich habe eine Auflistung erstellt, die dich informiert und führt. Aber selbst wenn du nicht gleich den Einstieg findest, es gibt die richtige Yoga-art für dich, ganz bestimmt.

Im Besten Fall kannst du dir ja einen Personaltrainer mit Yoga-Erfahrung buchen. 1 Stunde Grundkurs und los geht’s…

Hatha-Yoga

Hatha-Yoga umfasst alle möglichen „Asanas“, also Körperübungen. Die Asanas werden zusammen mit dem „Pranayama“ durchgeführt. „Pranayama“ bedeutet Atemübungen. Eigentlich folgt die Körperübung der Atmung. Hatha ist wahrscheinlich eines der ältesten Stile des Yoga. Hatha ist das klassische Üben der Körper-und Atemtechniken. Hatha ist vor allem die physische Variante des Yoga… Unterformen des Hatha sind Ashtanga, Vinyasa und Iyengar.

An Hatha-Yoga kommst du als Anfänger und als Geübter nicht vorbei.

Hier ein einfacher Hatha-Flow zum Ausprobieren


Anusura-Yoga

Anusura wurde 1997 begründet und ist somit eine neue Variante des Yoga, es basiert auf Iyengar-Yoga… und eignet sich besonders gut für Anfänger. Anusura vermittelt wenig Formalitäten und die Schüler sollen sich für die Übungen begeistern. Perfektion in der Ausführung ist (noch) nicht verlangt.

 

Anusura ist gut für Anfänger… es schult Aufrichtigkeit und Authentizität!

Hier ein Anasura-Flow zum Ausprobieren


Ashtanga-Yoga

Ashtanga ist schon wirklich anspruchsvoll. Es wird dynamisch ausgeführt und unterliegt alten, festen Abläufen und Übungen. Eine Ashtanga-Stunde fordert dich. Du solltest gute Grundkenntnisse und Fähigkeiten besitzen. Ashtanga fordert deine ganze Kraft, Kondition und Ausdauer. Aber auch Balance und Beweglichkeit wird gefragt sein.

 

Ashtanga ist nichts für Anfänger… solltest du jedoch die Herausforderung suchen,

Ashtanga ist ein toller Flow!

Hier der klassische Ashtanga-Flow nach Patthabi Jois. Cool!  …Und nix zum einfach mitmachen…


Bikram-Yoga

Bikram wird auch „Hot Yoga“ genannt. Der Raum hat über 35° C und ca. 40% Luftfeuchtigkeit. Du wirst schwitzen. Vielleicht mehr, als dir lieb ist. Ziel ist das mit Schwitzen verbundene Entschlacken und Säubern des Körpers und die Erwärmung der Glieder. Die Herzfrequenz erhöht sich. Bikram hat eine festgeschriebene Folge von Übungen. 26 an der Zahl. Bikram ist durch die Hitzebelastung und die anspruchsvollen Übungen keine Alternative für Anfänger. Viele lieben Bikram. Mir persönlich war es einfach zu heiß.

Nur für Hitzeresistente Profis!


Iyengar-Yoga

Iyengar ist Präzision. Iyengar ist Genauigkeit und Perfektion in jeder Übung. Positionen werden lange gehalten und korrigiert. Allerlei Hilfsmittel werden verwendet. Iyengar ist ideal für Menschen jeden Alters und Fähigkeiten. Ich finde, Iyengar ist ideal, um Hatha-Asanas zu perfektionieren und Präzision in der jeweiligen Übung zu erlangen.

Iyengar ist gut für Anfänger!

Dieses Mädel ist der Wahnsinn, sehe dir ihren Flow an!


Kundalini-Yoga

Kundalini mischt geistige und körperliche Übungen. Bewegung, Atmung, Meditation, Entspannung oder auch Gesänge stehen hier im Mittelpunkt. Im Kundalini wird Physis und Bewusstsein gefördert.


Vinyasa-Yoga

wird auch Poweryoga genannt. Atmung und Bewegung sind koordiniert und befinden sich im Einklang. Die Posen gehen ineinander über und beschreiben einen „Flow“, eine bestimmte Abfolge von Stellungen. Jeder Lehrer versucht in jeder Stunde, neue Abläufe zu kreieren.


Yin-Yoga

oder Tao-Yoga hat vor allem Entspannung im Fokus. Bindegewebe wird gedehnt. Yin-Yoga ist das Gegenstück von Yang-Yoga, siehe nächster Punkt.


Yang-Yoga

ist das Gegenstück zum Yin-Yoga und verbindet Hatha mit Ashtanga, das Ganze kraftvoll und schnell. Kraft, Ausdauer und Gelenkigkeit werden geschult.

 

Hiermit sind die wichtigsten Yoga-Arten behandelt… Es gibt noch sogenanntes Tantra, das sehr spirituell daherkommt. Lach-Yoga gibt dem Körper den Benefit des Lachens. Bier- Gangayoga hat für meine Begriffe nur lächerliche Aspekte, besoffen oder bekifft Yoga zu machen, halte ich schlichtweg für Blödsinn…

Ich hoffe, du entscheidest dich für egal welche Form und findest ein gewisses Grad der Erfüllung darin, den Weg zu dir selbst zu finden. Genau das soll Yoga tun…

Yoga verbindet dich mit dir selbst… 

und jetzt sage nicht, du bist schon mit dir verbunden.

 

In diesem Sinne

NAMASTE                       euer Oliver

 

 

Tags : AnusartaAshtangaBikramHathaIyengarKundaliniYoga