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Emotionen – aus dem englischen: energy in motion…

Energie ist Bewegung. Gefühle sind Energie.

Gefühle bewegen und ändern sich…

 

Hast du dir schon mal klar gemacht, dass Gefühle, also Emotionen in dir entstehen und nur du dafür verantwortlich bist.

Tatsächlich lassen sich deine Gefühle also steuern und lenken. Und zwar nur von dir… aber wie?

Denn gerade zur Zeit -Corona als emotionale Mammutaufgabe- ist es besonders wichtig, die Nerven zu behalten, oder?

von Oliver Chilian

Wir werden ständig mit medialen Granaten beschossen, eingeschüchtert und geängstigt. Uns wird Schuld eingeimpft und klare Meinungsbildung schwer gemacht. Schlechte Nachrichten sind seit Jahren unsere Wegbegleiter, gute Nachrichten sind scheinbar journalistisch-kommerziell nicht entsprechend ertragreich!

Ich, als kleines Beispiel, habe seit März 2020 exakt seit 10 Monaten Berufsverbot. Gnadenbrot in Form von Kurzarbeitergeld. Mein Fehler, dass ich noch dazu teilselbstständig bin. Ob als Trainer/Coach, Spamitarbeiter oder Barkeeper, für meine Situation gibt es mal gar kein Pardon. Zum Glück habe ich keinen großen Kostenapparat zu bedienen.

Aber ich schreibe keineswegs, um Mitleid zu erhaschen, viel mehr möchte ich Denk- und Sichtweisen anbieten, nicht in schlechte Laune, Verzweiflung oder sogar Depressionen zu verfallen…

Menschen haben zu viel schlechteren Zeiten gelebt. Andere Menschen leben in viel schlechteren Verhältnissen im Heute.

Warum erscheinen uns ärmere Menschen oft als glücklicher? Wie kann man in ständiger Entbehrung ein glückliches Leben führen?

Das muss eine Form von Einstellung der eigenen Gedanken sein, bewusst oder unbewusst. Wir hören und sehen so viel negatives aus der ganzen Welt, das wir das viele Gute nicht mehr erkennen wollen. Bedeutet im Umkehrschluss, lasst und anfangen, unsere Gedanken permanenten negativen Einflüssen nicht mehr auszusetzen, oder?

Wir schaffen unsere Emotionen selbst, auch wenn wir glauben, jemand anderes hätte Schuld an unserer z.B. Wut. Zwar  werden unsere Emotionen durch unsere Umwelt beeinflusst, aber ob sie für uns positiv oder negativ beurteilt werden… das entscheiden IMMER wir.

 


Neueste Untersuchungen haben gezeigt, das gute und schlechte Gefühle ansteckend sein können. Glück und Trauer, Freude und Angst, aber auch schlechte Gewohnheiten sind ansteckend…


 

Doch nun zu dir. Du möchtest endlich deine Ruhe von schlechten Nachrichten? Weniger Alkohol trinken und deine Ernährung umstellen? Fitter werden um mehr Energie zu haben? Endlich aktiver und attraktiver werden? Glücklicher sein? Schlechte Nachrichten besser verdauen? Oder einfach nur mit Gelassenheit Dingen gegenüber stehen, die du nicht wirklich ändern kannst…

Wie könnte das gelingen? Im Endeffekt hängt alles nur an einer Sache fest. Deine Gedankenwelt ist entscheidend. Sonst eigentlich nichts. Deine Gefühle lassen dich Aufgaben anpacken oder nicht.

 

HÖRE IN DICH. WIE REAGIERST DU AUF BESTIMMTE GEDANKEN ODER NACHRICHTEN?

Deine Gefühlswelt ist für alles verantwortlich, was dich angeht. Ja. Alles! Würde jeder deiner Gedanken voller Zuversicht und Glück einhergehen, wie denkst du, würde sich dein Alltag verändern?

 

FANGE AN UND BESTIMME DEINE GEDANKEN SELBST!

Wäre es nicht der Wahnsinn, wenn du dich motivieren könntest, egal wann und wo, für alles, was gut für dich wäre? Dann fange an, deine Gedanken zu kontrollieren. Wenn dein nächster negativer Gedanke kommt, versuche ihn in einen positiven zu wandeln… und handle!

Z.B.:

  • Du sitzt seit Monaten zu Hause und darfst niemanden treffen. Corona hat alles im Griff. Du wirst ständig hingehalten, dass bald wieder geöffnet wird. Entscheidungen liegen nicht in deiner Hand. Wut und Unverständnis macht sich breit. Jetzt ist deine Zeit, neue Wege zu gehen. Was wolltest du schon immer tun? Wofür hast du keine Zeit übrig gehabt? Grabe jetzt deine verborgenen Leidenschaften aus und stecke Energie in eine neue Aufgabe. Taste dich Schritt für Schritt an deine neue Herausforderung an.
  • Du hast Verkehrsstau und einen Termin. Du bist genervt, denn du hattest einen Plan. Jetzt musst du warten… du hast Zeit! Nutze die Zeit und höre z.B. einen Podcast von einem Motivationstrainer… und schon lernst du in der ungenutzten Zeit und deine Einstellung, bzw. Stimmung ändert sich. (sehr zu empfehlen: Mark Maslow – Marathon Fitness, Roland Kopp-Wichmann – Führungskräftetrainer, Veit Landau – Selbstbewusstsein stärken…)
  • Du fühlst keine Motivation, Sport zu machen? Bist kaputt und schlapp? Denke an das positive Resultat, das Gefühl nach dem Sport. Trinke eine Tasse Kaffee und atme 10 mal tief durch, lass dich nicht unterkriegen von einem negativen Gefühl. Vielleicht gehst du auf YouTube und schaust motivierende Videos von begeisterten Trainern. Lass dich mitreißen.
  • Denke immer bei negativen Gefühlen, es ist ok, wenn meine Laune schlecht ist. Niemand hat immer gute Laune. Das geht sicher gleich vorbei. Gib dir Zeit, du musst nicht immer gut drauf sein!
  • Grundlegend sei dir im Klaren: Alles ist gut und wird gut. Auf jeden Fall. Und muss so sein, wie es eben gerade ist. Akzeptiere deine Laune, und schon wird sie besser. Nichts kann dich aus der Bahn werfen, wenn du nicht aus der Bahn werfen lässt.

 


Erkenne in jeder Situation die Kraft der Erneuerung. Halte dich mit Wertung, gut oder schlecht, zurück! Sehe in allem das Gute! Habe Verständnis mit den vermeintlichen Schwächen der Anderen!


Wie kann ich die Kraft meiner Gedanken kontrollieren, wie kehre ich meine negativen Gedanken in positive Motivation?

  • Betrachte den negativen Gedanken genau… von allen Seiten. Versuche herauszufinden, warum du so reagierst. Wenn du erkannt hast, warum dich etwas nervt, kannst du es schon relativieren. Der Gedanke verliert an Stärke.
  • Betrachte immer das große Ganze. Think big, wie der Ami sagt. Denke daran, wie viele tolle Möglichkeiten du hast, alles oder ungewünschtes zu ändern.
  • Denke immer daran: Du musst gar nichts. Niemand kann dich zu irgend etwas zwingen. Du bist dein Schaffer und Schöpfer!
  • Tue das, was du gerne tust so oft als möglich! Fröne deiner Leidenschaft (insofern sie dir gut tut!)
  • Mache Sport, egal welcher Art zu deiner Leidenschaft!
  • Gewöhne dir schlechte Angewohnheiten ab! Nach 21 Tagen hast du es geschafft… und bist glücklicher!
  • Du weißt nicht, wie du anfangen sollst…

 

…hol dir Hilfe bei Trainern, Coaches, Vertrauenspersonen… die Möglichkeiten im Internet sind immens!

 

  • Lerne neues. Das schafft Vertrauen zu der Sache, die du machen möchtest. Lernen ist immer befriedigend!
  • Wecke deine Neugier, informiere dich und setze dir ein Trainingsziel oder Lebensziel (Menschen mit klarem Ziel sind besser motiviert)!
  • Belohne und lobe dich selbst, ja – das ist total ok!
  • Fang langsam an, ist dein Kreislauf erst mal oben, geht’s von selbst schneller!
  • Für langfristige, große Ziele erreichbare Zwischenziele setzen!
  • Akzeptiere kleine Erfolge, erfreue dich an deiner Leistung, egal, wie groß sie ist!
  • Trete in einen Wettkampf, am Besten mit dir selbst. Breche deine eigenen Rekorde!
  • Probiere Neues. Auch unter dem Gesichtspunkt, dass du es nicht gleich kannst!
  • Ziehe Menschen in deinen Bann, überzeuge Menschen in deinem Umfeld von deiner Motivation. Wenn du Erwartungen zu erfüllen hast, funktionierst du besser!

Oh, wenn doch alles nur so einfach wäre… nein. Einfach ist nichts auf dem Weg zum Glück! Aber genau der Weg dorthin ist dein Lebenszweck. Wie sagt man so schön, Gott beschenkt die Fleißigen!

 

Für weitere Fragen und Tipps, kontaktiere mich gerne:

per email: oliver_chilian@gmx.de

und bewerte gerne diesen Blogg hier im Portal.

 

Hier noch ein paar motivierende Links!

Für mehr Entspannung und Entlastung

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Tags : AngstDepressionEmotionenGefühleNiedergeschlagenheitVerzweiflung